Aufschwung am Grundstücksmarkt 2025 – Preise ziehen in vielen Segmenten an
Aufschwung am Grundstücksmarkt 2025 – Preise ziehen in vielen Segmenten an

Aufschwung am Grundstücksmarkt 2025 – Preise ziehen in vielen Segmenten an 07. April 2026 Aufwärtstrend setzt sich fort: Grundstücksmarkt 2025 zeigt ErholungDer Dortmunder Grundstücksmarkt hat sich im Jahr 2025 weiter stabilisiert und setzt damit den Aufwärtstrend des Vorjahres fort. Nach dem Rekordtief 2023 konnte der Markt 2024 Fuß fassen, 2025 bestätigen die Zahlen diesen Erholungskurs.Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Dortmund weist einen Geldumsatz von rund 1,5 Milliarden Euro aus und damit einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Zugleich wurden insgesamt etwa zehn Prozent mehr Grundstücke veräußert als zuvor. Diese Entwicklung dokumentieren die notariell beurkundeten Kaufverträge, die der Ausschuss jährlich auswertet.Wohnungs- und Teileigentum treibt Markt anBesonders deutlich ist die Dynamik im Segment Wohnungs- und Teileigentum. Mehr Eigentumswohnungen wechselten den Besitzer, und der Geldumsatz in diesem Bereich stieg. Bestehende Eigentumswohnungen verteuerten sich im Stadtgebiet im Schnitt um rund fünf Prozent; in der Nordstadt fiel der Anstieg etwas stärker aus, was auch an einem zuvor niedrigeren Preisniveau liegt. Für neu gebaute Eigentumswohnungen zahlen Käuferinnen und Käufer aktuell durchschnittlich etwa 4 550 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, ein moderater Anstieg gegenüber den Vorjahren.Bebauter und unbebauter Boden: leichtes PlusAuch bei bebauten Grundstücken ohne Wohneigentum sowie bei unbebauten Parzellen gab es mehr Verkäufe und einen leicht höheren Geldumsatz. Die Bodenrichtwerte für Wohngrundstücke bleiben insgesamt weitgehend stabil. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern stiegen die Werte im Mittel um etwa zwei Prozent, bei Mehrfamilienhäusern um rund drei Prozent. Neue Reihenendhäuser und Doppelhaushälften liegen derzeit bei ungefähr 4 000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.Ein erklärender Faktor für die höheren Neubaupreise ist laut Gutachterausschuss, dass Neubauten wieder häufiger mit Kellern umgesetzt werden. Hinzu kommen gestiegene Baukosten, die sich auf die Preise auswirken.Regionale Parallelen und NachfrageDer Blick über Dortmund hinaus zeigt vergleichbare Entwicklungen in vielen Städten des Ruhrgebiets und in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens. Insgesamt bewertet der Gutachterausschuss das Jahr 2025 als stabil mit hoher Nachfrage. In fast allen Marktsegmenten zeichnen sich positive Tendenzen ab.Praxisbeispiele und OrientierungAnhand fiktiver Beispiele macht der Bericht die Unterschiede zwischen Stadtteilen deutlich: Für eine typische Doppelhaushälfte in Westerfilde mit rund 140 Quadratmetern Wohnfläche wurde ein Richtwert von etwa 430 000 Euro zum 1. Januar 2026 ermittelt, in Mengeder Heide liegt ein vergleichbarer Wert bei etwa 440 000 Euro, in Barop/Schönau bei rund 570 000 Euro. Bei neuen Angeboten am PHOENIX See zeigte sich Dortmund im Vergleich zu Teilen des Düsseldorfer Raums preislich vorteilhaft.Service und TransparenzDer Gutachterausschuss arbeitet unabhängig und stellt Bodenrichtwerte, Immobilienrichtwerte sowie Grundstücksmarktberichte kostenlos zur Einsicht bereit. Ergänzende Tools wie ein Immobilienpreiskalkulator und ein laufend aktualisiertes Dashboard erleichtern es Bürgerinnen und Bürgern, Entwicklungen nachzuverfolgen und Werte für eigene Objekte einzuschätzen. Weitere Informationsangebote sind online verfügbar.In Dortmund informieren Christian Hecker, Vorsitzender des Gutachterausschusses, und sein Stellvertreter Ulf Meyer Dietrich regelmäßig über die Lage auf dem Markt und die Bedeutung der Richtwerte für Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Kaufinteressierte. Der Bericht stützt eine Nachricht von: dortmund.de



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